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FORCHHEIM

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svi 30, 2017

Die Königsstadt Forchheim, idyllisch gelegen am Steigerwald und der Fränkischen Schweiz,ist eines der ältesten und beliebtesten Erholungsgebiete in Deutschland. Eine reizvolle Tallandschaft, mit vielen Freizeit-, Sport- und Parkanlagen und interessanten Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Forchheim. Die historische Innenstadt mit den typisch fränkischen Fachwerkfassaden zeugt von einer stolzen Geschichte alter fränkischer Stadtarchitektur. Erwähnenswert ist auch die fränkische Küche, von deftig bis fein, dazu ein frisches Bier und hausgebrannte Schnäpse.

Das Schloss Kunreuth befindet sich am nordwestlichen Rand des gleichnamigen Ortes. Die Gemeinde Kunreuth ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg im Landkreis Forchheim, Regierungsbezirk Oberfranken in Bayern. Der Ort Kunreuth soll bereits im Gründungsbuch des Stiftes St. Jacob zu Bamberg aus dem Jahre 1109 erwähnt worden sein. Herren von Kunreuth wurden urkundlich erstmals 1308 erwähnt. Unklar ist, ob zu dieser Zeit bereits eine Burg existierte. Das ehemalige Wasserschloss – die Gräben wurden 1827 teilweise trockengelegt – hat einen rechteckigen Grundriss. Es besteht in erster Linie aus einem West- und einem Südflügel. Im Südflügel dürften die ältesten Bauteile auf das 14. Jahrhundert zurückgehen. Der Westflügel erhielt seine heutige Gestalt überwiegend in der Zeit zwischen 1611 und 1613. Die Toranlage an der Ostseite des Schlosses entstand 1624. 1746 wurde die Zugbrücke durch eine steinerne Brücke ersetzt. An der Nordseite befindet sich eine Mauer mit Stützpfeilern.

Ehemaliges fürstbischöfliches Amtshaus: Direkt angrenzend an die Gereonskapelle befindet sich ein altes Gebäude, in dem das Landratsamt Forchheim bis zum Umzug in ein neues Gebäude untergebracht war. Dieses Gebäude wurde im Jahre 1685 errichtet und diente lange Zeit als fürstbischöfliches Amtshaus. Das heutige Erscheinungsbild ist allerdings das Ergebnis einiger Um-, und Erweiterungsbaumaßnahmen.

Herder-Gymnasium: Ein weiteres eindrucksvolles Gebäude am Rande der Forchheimer Altstadt ist das 1903/04 erbaute Hauptgebäude des Herder-Gymnasiums. Dieses wurde vom Architekten Fritz Walter geplant und war lange Zeit Sitz des einzigen gymnasialen Lehrinstituts in Forchheim, ehe sich das Ehrenbürg-Gymnasium als eigenständige Schule abspaltete. Als der Unterrichtsbetrieb gegen Ende des 2. Weltkrieges praktisch zum Erliegen gekommen war, dienten die Räumlichkeiten des Hauses vorübergehend als Lazarett.

Der Kriegerbrunnen wurde 1927 errichtet und ist den Gefallenen im Ersten Weltkrieg gewidmet. Er ist ein Werk des Forchheimer Bildhauers Leisgang. Auf einer Gedenktafel, die gegenüber dem Brunnen an der Hauswand angebracht ist, sind die Gefallenen namentlich aufgeführt.. In der Osterzeit wird dieser Brunnen – genauso wie viele andere Brunnen in der Gegend – traditionell mit Ostereiern geschmückt. All diese herrlichen Osterbrunnen können übrigens im Rahmen einer organisierten Osterbrunnenfahrt besichtigt werden.

Nürnberger Tor: Den Zugang zum frühneuzeitlichen Verteidigungsring, der Forchheim in der Vergangenheit vor einem Eindringen feindlicher Truppen bewahrte, bildeten gut bewachte Stadttore. Das Nürnberger Tor ist das einzige, das von diesen noch erhalten ist. (Der ebenfalls erhaltene Saltorturm, der auch die Funktion eines Stadttores hatte, gehört einer früheren Verteidigungsanlage an.) Es wurde im Jahre 1698 erbaut und steht am südlichen Ausgang der Verteidigungsanlage. Da mittlerweile die Teile der Stadtmauer, die sich ursprünglich rechts und links an das prächtige Tor anschlossen haben, abgetragen wurden, kann man nur noch erahnen, welcher überwältigende Anblick sich jemandem geboten haben muss, der vor 300 Jahren hier um Einlass bat.

Rathaus: Einer der schönsten Plätze Forchheims ist wohl der Rathausplatz. Seit der Altstadtsanierung ist der Platz nur noch Fußgängern vorbehalten. So hat man einen freien Blick auf den imposanten Fachwerkkomplex. Der Platz wird von Zeit zu Zeit für Märkte wie den Töpfermarkt, Flohmarkt oder für den Weihnachtsmarkt genutzt. Direkt am Rathaus beginnt die Hauptstraße mit ihren Geschäften. Im Rathaus ist die Tourist-Information untergebracht, und in den Rathaushallen finden regelmäßig Ausstellungen statt. Im Turm haust nach einer alten Legende Rathaus-Pöpel, und seit 1996 verwandelt es sich zur Weihnachtszeit in den größten Adventskalender der Welt.

In der Hauptstraße und den Seitenstraßen findet sich Forchheims bunte Einkaufswelt mit kleinen Fachgeschäften. Hier kauft man ein, weil man genau weiß, wo man was bekommt, und daß man gut beraten wird. Straßencafés und Eisdielen laden zum Verweilen ein. Mit der Schaffung einer Fußgängerzone wurde hier deutlich mehr Lebensqualität gewonnen. Nahe Kurzzeitparkplätze, Tiefgarage, Parkhaus sowie drei Haltestellen der Stadtbusse umgeben die Forchheimer Einkaufsmeile; am besten kommt man aber mit dem Fahrrad.

Altstadt- und Krippenführung: Bei einem Rundgang durch die Altstadt sehen Sie nicht nur die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Forchheims, sondern auch die wichtigsten und schönsten Krippen.Der Weg führt in die Martinskirche, Marienkapelle, zur Kaiserpfalz mit Blick auf die lebende Krippe und ins Katharinenspital. Ein besonderes Schmuckstück ist die Fuchsenkrippe, eine mechanische fränkische Krippe aus den Jahren 1892 bis 1895.

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